Sonntag, 15. März 2009

1 week - done


Schon ne Woche rum. Waerend der Arbeit kommts einem sehr langwierig vor aber im Nachhinein ist die Woche doch relativ schnell rumgegangen. Bin grad in Queenstown im internetcafe weil Nico und ich gestern nach der arbeit noch her gefahrn sind um Hannah, Clara und eine Freundin zu treffen. War ein sehr schoener abend und witzig sie zu treffen am anderen Ende der Welt :) nachher kochen wir noch zusammen.
Hier ein paar Fotos von unserem momentanen Heim und der Arbeit:
Work It
Hygienemuetzen Ahoi!
Liebe Gruesse,
2 worcaholics doing their job to maintain a healthy world...^^

6 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

KARL MARX Über "Die Entfremdung von der Arbeit"

Der Arbeiter wird um so ärmer, je mehr Reichtum er produziert, je mehr seine Produktion an Macht und Umfang zunimmt. Der Arbeiter wird eine um so wohlfeilere Ware, je mehr Waren er schafft. Mit der Verwertung der Sachenwelt nimmt die Entwertung der Menschenwelt in direktem Verhältnis zu. Die Arbeit produziert nicht nur Waren; sie produziert sich selbst und den Arbeiter als eine Ware, und zwar in dem Verhältnis, in welchem sie überhaupt Waren produziert.

Dieses Faktum drückt weiter nichts aus als: Der Gegenstand, den die Arbeit produziert, ihr Produkt, tritt ihr als ein fremdes Wesen, als eine von dem Produzenten unabhängige Macht gegenüber. Das Produkt der Arbeit ist die Arbeit, die sich in einem Gegenstand fixiert, sachlich gemacht hat, es ist die Vergegenständlichung der Arbeit. Die Verwirklichung der Arbeit ist ihre Vergegenständlichung. Diese Verwirklichung der Arbeit erscheint in dem nationalökonomischen Zustand als Entwirklichung des Arbeiters, die Vergegenständlichung als Verlust und Knechtschaft des Gegenstandes, die Aneignung als Entfremdung, als Entäußerung.

Die Verwirklichung der Arbeit erscheint so sehr als Entwirklichung, daß der Arbeiter bis zum Hungertod entwirklicht wird. Die Vergegenständlichung erscheint so sehr als Verlust des Gegenstandes, daß der Arbeiter der notwendigsten Gegenstände, nicht nur des Lebens, sondern auch der Arbeitsgegenstände, beraubt ist. Ja, die Arbeit selbst wird zu einem Gegenstand, dessen er nur mit der größten Anstrengung und mit den unregelmäßigsten Unterbrechungen sich bemächtigen kann. Die Aneignung des Gegenstandes erscheint so sehr als Entfremdung, daß, je mehr Gegenstände der Arbeiter produziert, er um so weniger besitzen kann und um so mehr unter die Herrschaft seines Produkts, des Kapitals, gerät.

In der Bestimmung, daß der Arbeiter zum Produkt seiner Arbeit als einem fremden Gegenstand sich verhält, liegen alle diese Konsequenzen. Denn es ist nach dieser Voraussetzung klar: je mehr der Arbeiter sich ausarbeitet, um so mächtiger wird die fremde, gegenständliche Welt, die er sich gegenüber schafft, um so ärmer wird er selbst, seine innere Welt, um so weniger gehört ihm zu eigen. Es ist ebenso in der Religion. Je mehr der Mensch in Gott setzt, je weniger behält er in sich selbst. Der Arbeiter legt sein Leben in den Gegenstand; aber nun gehört es nicht mehr ihm, sondern dem Gegenstand. Je größer also diese Tätigkeit, um so gegenstandsloser ist der Arbeiter. Was das Produkt seiner Arbeit ist, ist er nicht. Je größer also dieses Produkt, je weniger ist er selbst. Die Entäußerung des Arbeiters in seinem Produkt hat die Bedeutung, nicht nur, daß seine Arbeit zu einem Gegenstand, zu einer äußeren Existenz wird, sondern sie außer ihm, unabhängig, fremd von ihm existiert und eine selbständige Macht ihm gegenüber wird, daß das Leben, was er dem Gegenstand verliehen hat, ihm feindlich und fremd gegenübertrifft.

Jetzt habt ihr Jungs mal was zum NACHDENKEN - da schmeckt der einzelne Apfel doch gleich viel besser...
Paps

Anonym hat gesagt…

geht ab^^
vale

Felix hat gesagt…

:)
"das kapital" von marx wird ja anscheinend grad wieder viel mehr verkauft in diesen zeiten, trotzdem is seine version grad auch nichso die alternative denke ich.
bruderherz, ich rufe wenns bei euch samstag gegen morgen ist ma an, wuerd mich freuen wenn du auch da bist :)
gruesee

Anonym hat gesagt…

Holger hat zu viel Zeit - too much intellect - very smart but I can't compete with Holger's reference to Marx. Have a hard time entering my bathroom these days with Kafka's "Methamorphosis" at first sight!!!
Aber dann kam Deine wunderschoene Karte - we are all jealous and dying to get out of this "snow foresaken Winter" - gestern Nacht hat es schon wieder 5 cm geschneit!! Ich bin immer schon am Fluege angucken - das schlaueste waere natuerlich direkt nach Stockholm und zurueck .... will decide by May and book!
Heute ist ein Back und Kochen Tag .... scheiss Wetter!!!! Seit umarmt von den reduzierten "kanadischen Deutschen"

Anonym hat gesagt…

Apropos blau ....
Blau ist der Farbreiz, der wahrgenommen wird, wenn Licht mit einer spektralen Verteilung ins Auge fällt, bei dem das Maximum im Wellenlängenintervall zwischen 460 und 480 nm liegt.
Der Blaumann als solcher ist Kleidung, die bei der Ausübung eines Dienstleistungsberufes getragen wird, die entweder das Schützen des Körpers (dann Schutzkleidung) oder aber eine eindeutige Erkennbarkeit erfordert (als Kontrast zu Inselapfelgrün). In einigen Berufen wird das Tragen von Berufskleidung vorgeschrieben. Berufskleidung ist eine übliche Kleidung eines Berufes, deren Beschaffenheit sich nach den Anforderungen der geschuldeten Arbeit richtet (siehe auch Karl Marx).
Die Blaue Blume ist ein zentrales Symbol der Romantik. Sie steht für Sehnsucht und Liebe und für das metaphysische Streben nach dem Unendlichen (Paradies) – wobei wir bei den Äpfeln wären.
Ihr Edi Pawiki

Anonym hat gesagt…

Wer in GOTTES NAMEN ist Edi Pawiki - klingt nach griechischem Ein-/Auswanderer und Affinität zu tiefblauem Meer - ich möchte unbedingt diese Person kennenlernen.

Noch gefunden - Blaunachtrag:

Symbolik in Redewendungen:

sein Blaues Wunder erleben
mit einem blauen Auge davonkommen
eine Fahrt ins Blaue
blau sein
blauäugig
blaumachen
blaues Blut in den Adern haben
blaue Bohnen
der blaue Brief
jemandem blauen Dunst vormachen
die blauen Jungs
sein blaues Wunder erleben
das blaue vom Himmel herunterlügen
ins Blaue
Blaubart (Frauenmörder im Märchen)
die blaue Blume (Sinnbild der Sehnsucht in der romanischen Dichtung)
blauer Montag
die blaue Stunde (Dämmerstunde)
sich grün und blau ärgern

:-) Paps